
Immer
mehr Kinder wachsen heute nicht mehr zusammen mit beiden Eltern auf. Der Anteil
der Väter und Mütter, die ihre Kinder erziehen ohne mit dem anderen Elternteil
in häuslicher Gemeinschaft zu leben, steigt ständig: Paare bekommen Kinder und
entscheiden sich dennoch nicht zusammenzuleben, andere Paare - ob mit oder ohne
Trauschein – beschließen eines Tages wieder getrennte Wege zu gehen. Die
meisten Väter und Mütter wissen jedoch nicht, wie sie unter solchen Bedingungen
ihren Kindern dennoch optimale Entwicklungsvoraussetzungen schaffen können.
Tatsache ist, daß darüber nicht die Familienkonstellation entscheidet, sondern
die Beziehungsqualität zwischen Vater - Mutter - Kind. Noch verwirrender für
die Betroffenen wird es meist, wenn ein Elternteil (oder beide) neue
Partnerschaften eingehen. Oft wissen dann weder die Eltern, noch das Kind, wie
die verschiedenen Rollen gelebt werden können, ohne daß es zu Konflikten oder
Konkurrenz unter den Betroffenen kommt. Ziel meiner Beratungstätigkeit ist,
Väter und Mütter dabei zu unterstützen Elternschaft aus getrennten Haushalten
so zu leben, daß den Bedürfnissen aller Familienmitglieder Rechnung getragen
wird.
Die Abrechnung meiner Dienstleistung erfolgt nach Zeitaufwand und beträgt pro
Std. 90.- € (zuzügl. MWSt). Telefonische Beratungen werden nach dem gleichen
Satz abgerechnet.
Ich bin Dipl. Sozialarbeiterin (FH) habe eine
Ausbildung in Mediation sowie in systemischer Therapie/Familientherapie (DGSF).
Nach 7-jähriger Jugendamtstätigkeit habe ich mich auf Fragen der frühkindlichen Entwicklung sowie
die Auswirkugen von Trennung und Scheidung auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern
spezialisiert und arbeite seit 1992 in eigener Praxis.
Wera Fischer
Praxis für systemische Familienberatung
Sunnisheimring 45
74889 Sinsheim
Tel : 07261/5274
Fax : 07261/5274
eMail:
info@wera-fischer.de
Termine nach telefonischer Vereinbarung
1. Welchen Beitrag können Sozialarbeiter im
Rahmen des KJHG zur Sicherung des Kindeswohls bei Trennung/Scheidung der Eltern
leisten?
Zentralblatt
für Jugendrecht 1993 S. 319-327
2. Kindschaftsrechtsreform: Bemerkungen zum
Kindeswohl aus sozialarbeiterischer Sicht - Ein Plädoyer für mehr
Kindorientiertheit bei Entscheidungen im Zusammenhang mit Trennung/Scheidung
Zentralblatt
für Jugendrecht 1997 S.235-249 und S.343 ff.
3. Das Parental Alienation Syndrome (PAS) und die
Interessensvertretung des Kindes Ein
Interventionsmodell für Jugendhilfe und Gericht
Nachrichtendienst
des Deutschen Vereins, Heft 10 (S. 306-310) und 11 (S. 343-348) 1998
4. Wieviel Vater braucht ein Kind
in:
Matthias Mattusek "Die Vaterlose Gesellschaft, Briefe, Berichte,
Dokumente", Rowohlt-Verlag
5. Kindeswohl im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung
6. Funktion des Verfahrenspflegers bei
Umgangsstreitigkeiten
in
Bäuerle/Moll-Strobel „Eltern sägen ihr Kind entzwei“ Auer-Verlag, (ISBN
3-403-03596-4)
7. Möglichkeiten von Verfahrenspflegern in
der Arbeit mit PAS-Fällen - Grundsätzliche Aspekte und Arbeitsstrategien
in: Boch-Galhau
u.a.: Das Parential Alienation Syndrome(PAS), eine interdisziplinäre
Herrausforderung für scheidungsbegleitende Berufe, VWB-Verlag , 2003 (ISBN:
3-86135-202-8